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Offener Wirtschaftsverband von kleinen und mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern und Selbstständigen in Berlin und Brandenburg e.V.
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+++/Herzlich willkommen !
Landesvorstand Berlin
Mitgliederversammlung 2017 in Potsdam
Mitgliederversammlung 2017 in Potsdam
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Willkommen auf den Internetseiten des branchenoffenen Wirtschaftsverbandes OWUS.
Wir sehen uns als Interessengemeinschaft und Selbsthilfeorganisation kleiner und
mittlerer Unternehmer, Handwerker, Gewerbetreibender, Selbstständiger und Freiberufler. Zweck des Verbandes ist es, aus wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Verantwortung, einen gemeinnützigen Beitrag zum wirtschaftlichen Aufschwung vor allem in den neuen Bundesländern zu leisten.
Auf diesen Internetseiten finden Sie Informationen zur Verbandsarbeit, zu den Dokumenten des Verbandes, Pressestimmen und Veranstaltungstermine.

Jahresmitgliederversammlung 17. März 2017
Auszüge aus der Rededisposition des Vorsitzenden des Vorstands Dr. Rolf Sukowski
Liebe Mitglieder von OWUS, werte Gäste!

Und wieder ist ein intensives Jahr vergangen, arbeitsreich und hoffentlich auch erfolgreich in unseren Mitgliedsunternehmen. Es war auch für unseren Verband ein politisch intensives Jahr mit Ergebnissen, die sich sehen lassen können. Dafür danke ich zunächst allen Mitgliedern im Namen des Vorstands. Nur mit dem Rückhalt in der Mitgliedschaft ist unsere Arbeit als Vorstand erst möglich.

Unsere Mitgliederversammlung im Vorjahr war unmittelbar vor mehreren Landtagswahlen, u.a. in Sachsen-Anhalt. Ich stellte damals fest, dass die Republik wie das Kaninchen vor der Schlange auf ein Gespenst schaut, das als AFD durch Deutschland geht. Inzwischen ist dieses Gespenst zur bitteren politischen Realität geworden, auch in Berlin und in dem mit uns besonders verbundenen Bezirk Marzahn-Hellersdorf! Und die anderen Parteien stehen dieser Entwicklung nachwievor mehr oder weniger hilflos gegenüber. Dass auch Selbständige diese Partei wählen, ist ein ernstes Zeichen und nicht unbedingt ein Zeichen gestiegener Seriosität dieser Partei. Die Hoffnung, bis September hat sich durch die von der SPD wiederentdeckte soziale Gerechtigkeit die Stimmung um 180 Grad gedreht, könnte genauso ein Irrtum sein wie ein unbändiges Hoffen auf eine rot-rot-grüne Koalition auf Bundesebene. Die allgemein festgestellte Politikverdrossenheit macht auch vor Selbständigen nicht halt. Wir merken ja selber, wie schwer es ist, Selbständige zu überzeugen, sich auch für ihre eigenen Interessen einzusetzen. Die kleinen Unternehmen haben keine Lobby, also versuchen wir es im Rahmen unsere Möglichkeiten zu sein.   Weitere Auszüge aus dem Referat

Jahresmitgliederversammlung 17. März 2017 Information
„Linksnaher Unternehmerverband OWUS ‚ist kein politisches Neutrum!“ – unter diesem Motto hätte die diesjährige Jahresmitgliederversammlung von OWUS Berlin-Brandenburg am 17. März 2017 in Potsdam stehen können. Mit einer Beteiligung von über 40% war die Jahresversammlung gut besucht. In der Diskussion sprachen 10 Mitglieder und Gäste, auch dies eine sehr erfreuliche Quote.

Im Referat des Vorstands (siehe http://www.owus.de/owus_berlin_brandenburg.html) betonte der Vorsitzende, Dr. Rolf Sukowski, dass sich der Verband als politischer Verband betrachtet und sein Wirken auch weiterhin auf die zielgerichtete Verbesserung der sozialen Lage der Kleinunternehmer und Solo-Selbständigen konzentrieren und alternativen Wirtschaftsmodellen, wie der Gemeinwohlökonomie, große Beachtung schenken wird. Bezogen auf die wirtschaftliche und soziale Lage vieler kleiner Unternehmer und Selbständigen forderte er die politischen Parteien auf, sich auf ihre ursprüngliche Verantwortung zu besinnen, mit den Menschen in Kontakt zu bleiben, ihnen zuzuhören und die Chance zu geben, ihre Probleme zu benennen. Der Vorstand hob diesbezüglich hervor, dass die Linkspartei ihr Engagement für die Lösung sozialen Absicherung der SoloSelbständigen in den letzten Monatan spürbar erhöht hat. Dies werde auch von anderen Verbänden positiv wahrgenommen. Hervorgehoben wurde die Initiative der drei Landesregierungen von Thüringen, Brandenburg und Berlin, im Bundesrat den Vorstoß zu unternehmen, das Problem der bezahlbaren Krankenversicherungsbeiträge für Selbständige einer Lösung zuzuführen.   Gesamte Information


Bericht des Vorstandes für die Arbeitsperiode März 2015 bis März 2016
Die Arbeit des Vorstandes konzentrierte sich auf die weitere Umsetzung der Arbeitsschwerpunkte, die als Grundorientierung auf der Mitgliederversammlung vom März 2015 debattiert wurden. Insgesamt stellt der Vorstand fest, dass wir in der Realisierung unserer Zielsetzungen insgesamt weiter Fortschritte erzielt haben, die sich wie folgt darstellen:
- Die Notwendigkeit der Verbesserung der sozialen Absicherung der Kleinunternehmer, Selbstständige und Soloselbstständige und die damit verbundene notwendige inhaltliche Debatte zur Findung von Lösungsansätzen blieb in der Arbeitsperiode des Vorstandes wesentlicher Schwerpunkt.
- Hervorheben wollen wir hier die gemeinsame Grundsatzberatung der wirtschaftspolitischen Sprecher der Links-fraktionen in den Landtagen und der Bundestagsfraktion mit OWUS im Juli 2015, auf der über die soziale Lage der Selbstständigen und den sich daraus ergebenen Konsequenzen für die Politik beraten wurde. Mit dem Ein-führungsvortrag unseres Vorsitzenden, Dr. Rolf Sukowski, wurde die Diskussionsgrundlage gelegt, der eine breite Debatte mit den Landespolitikern folgte und unsere bisherigen Erkenntnisse stützte, dass es auf diesem Gebiet
noch viel Unkenntnis über die soziale Lage der Selbstständigen in den Ländern gibt. Als Fortschritt können wir jetzt bereits feststellen, dass im Ergebnis dieser gemeinsamen Beratung, in den Parlamenten der Länder Berlin und Brandenburg 2015 Anfragen der Linksfraktionen über die Einkommenssituation der Kleinunternehmer erfolgten.  Vollständiger Bericht für die Arbeitsperiode von März 2015 bis März 2016

Gemeinwohlorientierter Unternehmerverband OWUS drängt die Politik auf Umbau
der sozialen Sicherungssysteme für Selbstständige
Auf unserer Jahresversammlung am 11. März 2016, standen Fragen der sozialen Absicherung der Selbstständigen/Soloselbstständigen im Mittelpunkt der Debatte. Bericht, Referat des wiedergewählten Vorsitzenden, Dr. Rolf Sukowski, und Diskussion unterstrichen die Notwendigkeit, mit der Veränderung der Arbeitswelt und die stetige Zunahme der Erwerbsarbeit durch Selbstständigkeit, nach Lösungsansätzen für bezahlbare Krankenversicherungen und Altersvorsorge für die Kleinst- , Kleinunternehmer und Soloselbstständigen zu suchen. Mehr als ein Drittel der 4,2 Mio. Selbstständigen und in freien Berufen tätige, haben Probleme eine bezahlbare Krankenversicherung abzuschließen bzw. für das Alter Vorsorge zu tragen. Hier ist die Politik gefragt, um Altersarmut zu verhindern. In einer vom Verband und der Rosa-Luxemburg Stiftung erarbeiteten Broschüre die auf der Versammlung vorgestellt wurde, wurden diesbezügliche Vorschläge unterbreitet.  
Vollständige Pressemitteilung

Berlin-Brandenburg arbeitet als Unternehmerverband gemeinwohlorientiert! 18.12.2015
Am 18. Dezember war es soweit – der OWUS Landesverband Berlin-Brandenburg hat die Erarbeitung seines Gemeinwohlberichtes mit Bilanz erfolgreich beendet. In einer sechsstündigen Evaluierung wurden mit Unterstützung des BildungsCent e.V. die Berichte von OWUS und UnternehmensGrün e.V., dem Bundesverband für grüne Wirtschaft, die 17 Indikatoren der GW-Matrix gegenseitig bewertet und gewichtet. Mit Abschluss dieser zweimonatigen Arbeit dürften OWUS und UnternehmensGrün die ersten beiden Unternehmerverbände in Deutschland sein, die sich dieser Prüfung erfolgreich gestellt haben. Nach endgültiger Bestätigung durch die Auditorin werden wir den Bericht auf unserer Homepage veröffentlichen und in unserer Mitgliederversammlung auswerten sowie Schlußfolgerungen für die weitere Arbeit ziehen.  Gemeinwohlbericht OWUS Berlin-Brandenburg

Unternehmerstammtisch Berlin 27.10.2015
Am 27. Oktober fand im Tierparkhotel „Abacus“ unser Stammtisch statt, diesmal zum Thema„Krankenversicherung – Rentenversicherung – Berufs- und Unfallversicherung; was kann sich ein kleiner Unternehmer leisten?“ Zu Gast waren Vertreter der AXA -Versicherung, die ausdrücklich keine Verkaufsveranstaltung durchführten, sondern objektiv über die Erfordernisse einer Absicherung sowohl unternehmerischer Risiken als auch vor allem persönlicher Risiken informierten. Interessant waren ihre Ausführungen über notwendige und überflüssige Versicherungen von Unternehmern und ihrer Unternehmen. Im Mittelpunkt stand natürlich das Für und Wider von Privater oder Freiwilliger
gesetzlicher Kranken- und Pflegeversicherung, insbesondere auch die Kosten dafür im Rentenalter sowie Chancen und Risiken eines Wechsels zwischen beiden Systemen durch den Unternehmer. Den anwesenden Unternehmern und Gästen wurde mit der Diskussion wiederum klar, den Fragen der Erneuerung der Sozialsysteme in Deutschland seitens der Politik muss noch mehr Nachdruck verliehen werden. Weitere Themen waren Möglichkeiten der Altersversorgung für Unternehmer („Rürup“-Rente oder „Riester-Rente“?) und ihrer Mitarbeiter durch die verschiedenen Formen betrieblicher Altersvorsorge sowie die entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen,
insbesondere auch in steuerlicher Hinsicht. Besonders verwiesen wurde auf die Notwendigkeit der
Gleichbehandlung aller Mitarbeiter in dieser Frage. Obwohl viele „gestandene“ Firmeninhaber anwesend waren,
zeiget die lebhafte Diskussion, dass es sich immer wieder lohnt, solche Themen regelmäßig auf Unternehmertreffen zu behandeln.

Unternehmerfrühstück in Marzahn mit Gregor Gysi am 27. März 2015
Im 17.Jahr des Bestehens des Unternehmerfrühstücks mit Petra Pau des Linken Wirtschaftsforums und OWUS Berlin/Brandenburg, trafen am 27. März 2015 im Marzahner Kulturgut, über 50 UnternehmerInnen und Selbstständige, den Fraktionsvorsitzenden der Linkspartei im Bundestag, Gregor Gysi.

Thema sollte eigentlich die Darstellung der Politik der Oppositionspartei im Bundestag sein, aber Gregor Gysi sprach zu Beginn über die derzeitige politische und wirtschaftliche Situation in Europa und in der Welt. Dabei streifte er die Lage in Griechenland und die diesbezügliche deutsche Politik genauso, wie die Situation in der Ukraine und Entwicklung in China.

Neben Fragen der Anwesenden zur allgemeinen politischen Situation standen natürlich auch Probleme der kleinen Unternehmen und Selbstständigen im Mittelpunkt. Kreditvergabeprobleme, soziale Absicherung der Kleinunternehmer und Mindestlohn sollen hier genannt werden. Auch die Zielsetzung der „Zukunftswoche“ der Linkspartei im April 2015 wurde thematisiert.

Enttäuschend allerdings die Antworten des Fraktionsvorsitzenden zu unseren konkreten Problemen. Die Darstellung des Werdeganges seiner Mitgliedschaft in der Mittelstandsvereinigung hätte dann einen gewissen Wert gehabt, wenn er konkrete Punkte angesprochen hätte, mit denen er in diesem Gremium für die Interessen der kleinen
Unternehmen kämpfen wollte, aber weitgefehlt. Den Hinweis seinerseits, unsere Themen dem zuständigen Fraktionskollegen mitzuteilen, war uns einfach zu wenig, zumal wir nicht das erste Mal über diese Probleme mit der Linkspartei reden und jetzt Konkreteres erwarten, als wiederum eine Delegierung. Auch seine inhaltliche Unkenntnis über diegeplante „Zukunftswoche“ seiner Partei befremdete etwas. Man kann sicher nicht alles wissen, was in der eigenen Partei passiert, aber das war uns dann doch etwas wenig.

Dennoch werden wir die Hoffnung nicht aufgeben und mehr Engagement, gerade von der Linkspartei, für die kleinen Unternehmer und Selbstständigen einfordern..
  

Terminvorschau
April 2017

Unternehmerstammtisch Berlin
am 11. April 2017 um 18.00 Uhr, Salon "Flora", im ABACUS Tierpark Hotel, Franz-Mett-Str. 3 - 9



OWUS Berlin-Brandenburg e.V.

Rosa Luxemburgstiftung Broschüre
Herausgeber Dr. Rolf Sukowski
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