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Offener Wirtschaftsverband von kleinen und mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern und Selbstständigen in Berlin und Brandenburg e.V.
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+++Presse

© Tageszeitung »neues deutschland«

Kolumne Kleinunternehmer im Stich gelassen

Die Linkspartei kümmert sich zu wenig um Solo-Selbstständige, meint Rolf Sukowski. Das müsse sich ändern.


Der Bundestagswahlkampf nimmt langsam Gestalt an und damit das Werben um die Stimmen der verschiedenen Wählergruppen. Für die LINKE steht somit die Frage, welche Wählerschichten sie erreichen will. In den neuen Bundesländern ist sie nach dem Selbstverständnis von Parteien eine Volkspartei, in drei Ländern auch Regierungspartei. Ob sie es wahrhaben will oder nicht, sie muss Angebote für (fast) alle Wählerschichten machen. Und dazu gehören auch Wähler, die unternehmerisch tätig sind. Eines unterscheidet jedoch eine linke Volkspartei von den anderen Parteien – sie buhlt nicht um die Gunst der Großunternehmen. Weshalb sollten also vor allem auch Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer im September die Linkspartei wählen? Zunächst einmal ist sie die Partei, die für Frieden und Abrüstung steht. Und sie versteht sich als die Partei der sozialen Gerechtigkeit – so schön, so gut.

Zentrales Thema ist in diesem Zusammenhang die Verbesserung der sozialen Absicherung von Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmern. Im Entwurf des Wahlprogramms wird daher an verschiedenen Stellen auf die Notwendigkeit der Einbeziehung auch von Unternehmern in die sozialen Sicherungssysteme verwiesen.   
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Leserbrief an die Berliner Zeitung 11.November 2013 zum Thema „Mindestlohn“

Leserbrief von Dr. Rolf Sukowski, Vorsitzendes des Vorstands von OWUS Berlin/Brandenburg e.V.
an die Berliner Zeitung

In der Presse wird mitunter der Eindruck erweckt, die Unternehmer und ihre Verbände sind gegen
einen gesetzlichen Mindestlohn. Dies ist nur bedingt zutreffend. Der Offene Wirtschaftsverband von
kleinen und mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern und Selbstständigen e.V. (OWUS) hat sich
in den vergangenen Jahren konsequent für die Einführung eines Mindestlohnes ausgesprochen.
Bereits 2006 hat die Mitgliederversammlung dazu einstimmig einen Beschluss gefasst. Wir haben uns
dabei nicht auf eine konkrete Höhe festgelegt, wobei 8,50 EUR als 1. Schritt inzwischen von
niemanden mehr in Frage gestellt wird. Mit diesem klaren Bekenntnis zu einem flächendeckenden
Mindestlohn ist OWUS sicherlich eine große Ausnahme unter den bestehenden
Unternehmerverbänden. Wir nehmen unser Gründungsmotto „Aus wirtschaftlicher Vernunft und
sozialer Verantwortung“ ernst und setzen damit auch Artikel 14 Absatz 2 des Grundgesetzes um -
„Eigentum verpflichtet“!    
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Tageszeitung »neues deutschland« 22.10.2013 Gemeinwohl wichtiger als der Gewinn

Landtagsabgeordneter Bernig sieht eine »interessante Alternative zur Marktwirtschaft«
Sozial denkende Unternehmer in einer aufs Gemeinwohl ausgerichteten Wirtschaft – mit dieser Vision beschäftigt sich eine Tagung des Kommunalpolitischen Forums.
Von Andreas Fritsche

Eine Firma, die ihren Beschäftigten nicht wenigstens acht Euro Stundenlohn zahlt, bekommt in Brandenburg keine öffentlichen Aufträge. Zum 1. Januar soll die Lohnuntergrenze auf 8,50 Euro angehoben werden. Heute wird das im
Kabinett behandelt. Danach muss es noch vom Landtag beschlossen werden. Dass es klappt, kann vorausgesetzt werden. Dem Land wäre es eventuell möglich, noch andere Bedingungen zu stellen. So könnten vielleicht bei der Auftragsvergabe Firmen bevorzugt werden, die ihr Augenmerk auf das Gemeinwohl richten und nicht nur auf ihren Profit.
Am Sonnabend (26.10.2013) veranstaltet das Kommunalpolitische Forum von 10 bis 14 Uhr eine Tagung zur Gemeinwohlökonomie im Potsdamer Landtag. »Die real existierende Wirtschaftsordnung ist auf Gewinnstreben und Konkurrenz
abgestellt. Gewinnmaximierung wird als Triebfeder jeder wirtschaftlichen Entwicklung postuliert«, heißt es in der Einladung. Doch »die Gesellschaft sollte perspektivisch die Bestrebungen von Unternehmen honorieren«, die den größten Beitrag zum Gemeinwohl leisten.

Rolf Sukowski, Vorstandsvorsitzender des LINKE-nahen Unternehmerverbandes OWUS soll die Idee vorstellen. Der Impuls kam 2010 aus Österreich. Entwickelt wurde die Vorstellung einer am Gemeinwohl orientierten Ökonomie durch den Hochschullehrer Christian Felber. Die Wirtschaftsuniversität Wien hatte ihn 2008 gebeten, eine Lehrveranstaltung zur Globalisierungskritik anzubieten. Dort und in Graz unterrichtet Felber inzwischen Gemeinwohlökonomie. Die Universität Salzburg will mit seiner Hilfe ab dem Wintersemester 2014 einen Lehrgang starten. Von unzähligen Universitäten werde er zu Vorträgen eingeladen, berichtet der Hochschullehrer. Täglich erreichen ihn mehrere Anfragen, im Monat bis zu 150 aus immer mehr Staaten. »Ich versuche, maximal zehn pro Monat anzunehmen.« Die Gründung einer Bank für Gemeinwohl wird in Österreich seit drei Jahren vorbereitet. Sie soll im November als Genossenschaft gegründet werden. Dann beginne der »entscheidende Kraftakt«, die Kampagne zur Sammlung des Kapitals in Höhe von mindestens zehn Millionen Euro, sagt Felber. Von seinem Buch »Gemeinwohlökonomie« liegen diverse Übersetzungen
vor und weitere sind in Vorbereitung. Allein von der Neuauflage von 2012 sind bislang fast 60 000 Exemplare verkauft. Der Autor erklärt, die Gemeinwohlökonomie sei »ein vollständiges alternatives Wirtschaftsmodell zu Kapitalismus und Kommunismus«.    Download des gesamten Beitrages


Neus Deutschland - Ausgabe für Brandenburg vom 21. März 2013

Keine Minuspunkte für linke Unternehmer
Regionaler Wirtschaftsverband Owus trifft sich morgen zur Jahresmitgliederversammlung


Von Andreas Fritsche

Unter kapitalistischen Bedingungen eine Firma leiten und sich dabei wie ein Sozialist benehmen – geht das überhaupt, und wenn ja, wie funktioniert das? Mit der Orientierung von Unternehmen aufs Gemeinwohl befasst sich am Freitag der Offene Wirtschaftsverband von kleinen und mittleren Unternehmen, Freiberuflern und Selbstständigen (Owus). 1994 gegründet, steht der Owus den Sozialisten nahe. Viele Mitglieder gehören der Linkspartei an oder sympathisieren zumindest mit ihr. 78 aktive Mitglieder zählt der Verband in Berlin und Brandenburg.
Vollständigen Beitrag lesen


Pressemitteilung

Unternehmer/innen in der Linken gründen sich bundesweit / Dehm einstimmig
gewählt: „Mehrwertsteuer fürs Handwerk mindern!“

Am Samstag 19.12.2009 gründete sich in Berlin die „Bundesarbeitsgemeinschaft Linke
Unternehmerinnen und Unternehmer (BAG LiU)“ als Teil der Linkspartei, deren
Parteiprogramm sie beeinflussen will.
Die BAG LiU sieht die Klein- und Mittelunternehmen im Kampf gegen die immer drohendere
Insolvenzwelle. Sie streitet darum für mehr Massenkaufkraft und Mindestlöhne; für eine
gesetzliche Altersvorsorge, gerade für Kleinstunternehmer (auch nach der Selbständigkeit);
für mehr Unabhängigkeit von den Konzernen (Reparatur, Zulieferer u.ä.); Niedrigstzinsen und
Steuerstundung bei unverschuldeter Insolvenz; sowie gegen unkalkulierbare Gewerbemieter-
höhungen.
Der mittelstandspolitische Sprecher der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Dr. Diether
Dehm, sprach sich für einen „großangelegten Diskurs für regionale Kreisläufe, für
nachhaltiges Wirtschaften und eine Aufwertung des Reparaturhandwerks anstelle blinder
Austauschwut“ aus.
„Was wir brauchen, statt Steuergeschenke ans Hotelgewerbe, ist die verminderte
Mehrwertsteuer fürs Handwerk. Deutschland braucht eine Reparaturoffensive, um Stoff zu
sparen, um Müll zu meiden, um CO2 beim Transport von Austauschaggregaten durch
Arbeitsplätze in der Reparatur zu ersetzen. Konzerne sollen gesetzlich gezwungen werden,
Autos, Haushaltsprodukte, Unterhaltungsmedien u.ä. reparaturfreundlich zu produzieren.“
Als Bundesvorsitzender des Unternehmerverbands wurde der Bundestagsabgeordnete,
Unterhaltungsautor und Medienunternehmer Dr. Diether Dehm (Niedersachsen) einstimmig
gewählt. Dem Sprecherrat gehören außerdem an: Renate Vehlow (Brandenburg),
Marjana Schott (Hessen), Petra Hauthal (Sachsen), Bernd Mewes (Berlin), Mario Bender (Saarland),
und Joachim Gabriel (Bayern).



OWUS in der Presse
In der neuen Ausgabe von DISPUT,
Mitgliederzeitschrift der Partei DIE LINKE,
ist OWUS mit 4 Beiträgen vertreten.
Beiträge von Dr. Rolf Sukowski, Robert Gadegast und Joachim Sroka.
disput-aktuelle-ausgabe
Neus Deutschland - Ausgabe für Brandenburg vom 21. März 2013
Keine Minuspunkte für linke Unternehmer
Beitrag von Andreas Fritsche

Bericht vom WirtschaftsAKTIV
in Potsdam OWUS Dachverband und Bundesarbeitsgemeinschaft Linker UnternehmerInnen am
29. Juni 2012


Link zum Artikel von Ulrike Henning in der Tageszeitung "Neues Deutschland" vom
17./18. März 2012


Anita Tack: Qualitäts- und Umweltziele kennzeichnen Unternehmenspolitik
Presseinformation vom
15. Februar 2012


Fürsorge nur für Große?" von
Dr. Rolf Sukowski Veröffentlicht im ND vom 31.01./01.02.2009



 

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