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Offener Wirtschaftsverband von kleinen und mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern und Selbstständigen in Berlin und Brandenburg e.V.
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Archiv - Beiträge und Berichte aus zurückliegenden Arbeitsperioden

Mitgliederversammlung 11. März 2016
Auszüge aus dem Referat des Vorsitzenden des Vorstands Dr. Rolf Sukowski

Liebe Mitglieder von OWUS, auch aus den anderen Landesverbänden, werte Gäste!
Und wieder ist ein arbeitsreiches Jahr vergangen, arbeitsreich nicht nur in unseren Mitgliedsunternehmen, sondern auch für unseren Verband. Dafür danke ich zunächst allen aktiven Mitgliedern herzlich im Namen des Vorstands. Nur mit dem Rückhalt in der Mitgliedschaft war das alles erst möglich.
An dieser Stelle grüße ich vor allem auch die Frauen unter unseren Mitgliedern. Der Internationale Frauentag ist erst wenige Tage her. Ich wurde vor kurzem von einer Kollegin aus Odessa gefragt, wie wir es denn mit diesem Frauentag halten. In der dortigen Presse wird von einem kommunistischen bzw. sowjetischen Feiertag gesprochen, der abgeschafft werden müsse. Und überhaupt – Frauen solle man an jedem Tag ehren und nicht nur am 8. März. Dem letzteren ist sicherlich nichts hinzusetzen, aber ist dieser 8. März tatsächlich ein Relikt alter Zeiten? Historisch gesehen ohnehin nicht, denn seine Ursprünge liegen in den USA. Und da ist ein Verdacht kommunistischer
Unterwanderung sicherlich absolut fehl am Platze. Im eigentlichen Sinne ist dieser 8. März ein Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden, so hat ihn die UNO definiert. Und damit sind wir in der Gegenwart angekommen. Neueste Untersuchungen haben gezeigt, ungleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit ist auch in Deutschland nach wie vor ein Thema (hoffentlich nicht in unseren Mitgliedsunternehmen). Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an der Gestaltung der Geselllschaft ist nicht abgetan mit einer Kanzlerin und einer Kriegsministerin. Ist Deutschland ein
familienfreundliches und damit auch frauenfreundliches Land? Und das Frauen mit ihren Kindern besonders unter den Kriegen auf dieser Welt leiden, ist eine altbekannte Tatsache. Das spiegelt sich auch in der gegenwärtigen Flüchtlingssituation wieder.  Weitere Auszüge aus dem Referat


Bericht des Vorstandes für die Arbeitsperiode März 2015 bis März 2016
Die Arbeit des Vorstandes konzentrierte sich auf die weitere Umsetzung der Arbeitsschwerpunkte, die als Grundorientierung auf der Mitgliederversammlung vom März 2015 debattiert wurden. Insgesamt stellt der Vorstand fest, dass wir in der Realisierung unserer Zielsetzungen insgesamt weiter Fortschritte erzielt haben, die sich wie folgt darstellen:
- Die Notwendigkeit der Verbesserung der sozialen Absicherung der Kleinunternehmer, Selbstständige und Soloselbstständige und die damit verbundene notwendige inhaltliche Debatte zur Findung von Lösungsansätzen blieb in der Arbeitsperiode des Vorstandes wesentlicher Schwerpunkt.
- Hervorheben wollen wir hier die gemeinsame Grundsatzberatung der wirtschaftspolitischen Sprecher der Links-fraktionen in den Landtagen und der Bundestagsfraktion mit OWUS im Juli 2015, auf der über die soziale Lage der Selbstständigen und den sich daraus ergebenen Konsequenzen für die Politik beraten wurde. Mit dem Ein-führungsvortrag unseres Vorsitzenden, Dr. Rolf Sukowski, wurde die Diskussionsgrundlage gelegt, der eine breite Debatte mit den Landespolitikern folgte und unsere bisherigen Erkenntnisse stützte, dass es auf diesem Gebiet
noch viel Unkenntnis über die soziale Lage der Selbstständigen in den Ländern gibt. Als Fortschritt können wir jetzt bereits feststellen, dass im Ergebnis dieser gemeinsamen Beratung, in den Parlamenten der Länder Berlin und Brandenburg 2015 Anfragen der Linksfraktionen über die Einkommenssituation der Kleinunternehmer erfolgten.
Vollständiger Bericht für die Arbeitsperiode von März 2015 bis März 2016


Mitgliederversammlung am 27. März 2015
Auszüge aus dem Referat des Vorsitzenden des Vorstandes Dr. Rolf Sukowski
Unsere Wahlversammlung vor 12 Monaten stand ganz im Zeichen der Vorbereitung auf den 20. Jahrestag der Gründung unseres Verbandes im Oktober vorigen Jahres. Heute können wir feststellen, dass dieses 20. Jahr
unseres Bestehens ein sehr erfolgreiches war. Durch zahlreiche Aktivitäten konnten wir unsere Vorstellungen von „wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Verantwortung“ noch breiter in die Öffentlichkeit bringen. Dafür danken wir allen Mitgliedern und Freunden von OWUS, die den Vorstand bei der erfolgreichen Umsetzung unseres Konzeptes
„20 Jahre OWUS“ unterstützt haben. Von dieser Stelle aus grüßen wir die Landesverbände in Sachsen und Thüringen, die in diesen Wochen ebenfalls ihren 20. Geburtstag feiern.

Der Bericht des Vorstands über die Arbeit seit unserer Wahlversammlung im April vorigen Jahres liegt Euch schriftlich vor. Ich möchte im Referat des Vorstands nur auf einige Punkte aus diesem Bericht näher eingehen.

1. Insgesamt kann die Einschätzung getroffen werden, dass die Konferenz zu „Ersten Erfahrungen und Perspektiven der Gemeinwohl-Ökonomie in kleinen und mittleren Unternehmen“ die bisher erfolgreichste Veranstaltung seit Bestehen unseres Unternehmerverbandes war. In enger Zusammenarbeit mit den Vertretern der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Unterstützung unserer ehem. Vorsitzenden Christa Luft bei der inhaltlichen Gestaltung der Tagung, wurden neue Maßstäbe zur Verbreitung des Gemeinwohldenkens in unserem Wirkungsumfeld gesetzt. Das unterstreicht auch die Tatsache, dass eine breite Mitwirkung von Netzwerken, insbesondere der Gemeinwohl-Ökonomie, bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Konferenz zu verzeichnen war. Insgesamt über 90 Gäste nahmen an der Tagung teil, davon mehr als die Hälfte Teilnehmer, die nicht in unserem Verband organisiert sind, unter ihnen waren Selbstständige oder Geschäftsführer von kleinen oder Kleinstunternehmen. Auch das große Interesse der teilnehmenden Kommunalpolitiker und Abgeordneten an diesem Thema machte hier deutlich, dass Ideen zu alternativen Denkansätzen in der Wirtschaftspolitik gefragt sind. Selbst viele, die wir zunächst nicht auf der Unternehmerseite verorten, finden hier neue Ansatzpunkte für ein anderes Grundverständnis zum aktuellen Mainstream der Wirtschaftspolitik. Das beweist noch einmal das große Interesse an diesem Thema. Die im Vorstand vorgenommene Auswertung der Konferenz haben wir im Newsletter in den wichtigsten Auszügen veröffentlicht. Mein besonderer Dank gilt Robert Gadegast für die inhaltliche und organisatorische Federführung. Wir freuen uns, dass 2 weitere Mitgliedsunternehmen begonnen haben, eine Gemeinwohl-Bilanz zu erstellen. Wir werden beide Unternehmen bei der Umsetzung dieses Vorhabens unterstützend begleiten.
 Referat zur Mitgliederversammlung 2015 - Auszüge

Arbeitsbericht des Vorstandes über die Arbeitsperiode 2014/2015
Die Arbeit des Vorstandes konzentrierte sich nach seiner Wahl im April 2014 auf die im Dezember 2013 beschlossenen Maßnahmen zur Vorbereitung und Durchführung des 20. Jahrestages unseres Unternehmerverbandes.

Als Schwerpunkte wurden formuliert:

OWUS setzt auf alternative Wirtschaftsformen und –modelle. Wir unterstützen seit 2011 die Bewegung der Gemeinwohlökonomie mit konkreten Maßnahmen und wollen in den kommenden Jahren eine größere gesellschaftliche Breite für dieses Wirtschaftsmodell erreichen. Es geht dabei um die Frage, ob die Gemeinwohlökonomie eine zukunftsweisende Antwort auf die Herausforderungen unsere Zeit sein kann.

Die Initiativen zu der sozialen Absicherung der Kleinunternehmern, Solo-Selbstständigen und Freiberuflern bedarf weiterer Anstrengungen, um die dringend erforderlichen Gesetzesinitiativen für den Bundestag voran zu treiben. Erste Erfolge durch die Erklärung der Linksfraktion des Bundestages von Hannover im Januar 2013 sind erkennbar, aber es zeigt sich die Notwendigkeit, auch andere Parteien für unsere Initiativen zu gewinnen.

Aktiv unterstützen wir die Einführung eines branchenübergreifenden bundesweiten gesetzlichen Mindestlohnes in Deutschland. Gleichzeitig wollen wir Vorschläge über flankierende Maßnahmen zur Liquiditätssicherung bei Einführung des Mindestlohnes, insbesondere für kleine Unternehmen, unterbreiten.

Ein enges Zusammenwirken mit unseren Mitgliedern bleibt auch weiterhin ein wichtigstes Anliegen unserer Arbeit. Ihre Erfahrungen, Ratschläge, aber auch Probleme sind entscheidende Faktoren für die Arbeit des Vorstandes.

Insgesamt kann die Einschätzung getroffen werden, dass die gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg Stiftung durchgeführte Konferenz zu „Ersten Erfahrungen und Perspektiven der Gemeinwohl-Ökonomie in kleinen und mittleren Unternehmen“ die bisher erfolgreichste Veranstaltung seit Bestehen des Unternehmerverbandes OWUS war.
Vollständiger Arbeitsbericht

10. Oktober 2014 - OWUS feierte seinen 20. Geburtstag
Die Gaststätte „Volkskammer“ nähe Ostbahnhof war am 10. Oktober sehr gut besucht, denn es gab guten Grund. OWUS Berlin/Brandenburg feierte seinen 20. Geburtstag und konnte auf eine erfolgreiche Arbeit in den vergangenen Jahren zurückblicken, so wie es der Vorsitzende unseres Landesverbandes Dr. Rolf Sukowski, in seiner Rede zum Ausdruck brachte. Er sprach vor allem unseren Mitgliedern und ihren Ehepartnern den Dank für ihre aktive Wirkung im Verband aus und forderte sie auf, auch in der kommenden Zeit nicht nach zulassen, unseren Leitspruch „ Aus wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Verantwortung“ noch wirksamer in die Gesellschaft zu tragen. Mit der musikalischen Umrahmung von Gabi Rückert und Ingo Köster wurde nicht nur der musische Nerv vieler unserer Mitglieder getroffen, sondern Erinnerungen geselliger Stunden aus der „Jugendzeit“ geweckt, die viele zum Mitsingen der Texte des bekannten Künstlerduos veranlasste. Natürlich durfte eine satirische „Zusammenfassung“ der Arbeit von OWUS BB der letzten Jahre nicht fehlen und in bewährter kabarettistischer Manier brachte uns Uwe Zimmermann Stärken und Schwächen in Erinnerung. Die Stimmung war ausgelassen, es wurde „deftig“ gespeist und gehaltvoll
angestoßen, denn am darauf folgenden Tag fand ja unsere Konferenz zur Gemeinwohlökonomie statt.

Impressionen von der Konferenz am 11. Oktober 2014
OWUS Konferenz zur Gemeinwohlökonomie am 11. Oktober 2014 Bild 1
OWUS Konferenz zur Gemeinwohlökonomie am 11. Oktober 2014 Bild 2
OWUS Konferenz zur Gemeinwohlökonomie am 11. Oktober 2014 Bild 3

Linkes Wirtschaftsforum Marzahn-Hellersdorf
Gast von Petra Pau beim Unternehmerfrühstücks am 24. Oktober im KulturGut war Christa Bertag, ehemalige Generaldirektorin des Kosmetikkombinates Berlin-Marzahn. Sie berichtete über die Arbeit im Kombinat, aber vor allem auch über die Bemühungen, nach der vom (aller)letzten DDR-Wirtschaftsminster verfügten Auflösung des Kombinates den Betrieb in Marzahn (ab 1993 Berlin-Cosmetics) in die Marktwirtschaft zu überführen. Mehrere
Privatisierungen wurden überstanden - nach 2004 musste die Produktion jedoch endgültig eingestellt werden. Obwohl es zur damaligen Zeit eines der modernsten Kosmetikbetriebe in Europa war, gab man Berlin-Kosmetik keine Chance. Die Einführung der DM führte zum Zusammenbruch der Märkte, die umgehend von der Konkurrenz aus der Alt-BRD annektiert wurden.
In der lebhaften Diskussion, an der auch etliche ehemalige Mitarbeiter des Kombinates teilnahmen, berichtete Frau Bertag über Erfahrungen aus mehr als 40 Jahren leitender Tätigkeit in der Wirtschaft zweier Gesellschaftssysteme – auch, um über Wege zu einem auf das Gemeinwohl orientierten Wirtschaften nachzudenken. Stichworte in der Diskussion waren u.a.: Versorgungsauftrag statt Markt, Vereinbarung von Familie und Beruf – eine große Errungenschaft in DDR-Kombinaten. Auch ein Plädoyer für mehr Marktwirtschaft gehörte mit dazu, die heutigen Abhängigkeiten konterkarieren den so genannten „freien“ Markt. Die Märkte sind gesättigt, aber es gibt große Lücken bei der Daseinsvorsorge. Das einzige was wächst ist das Kapital, Geld erzeugt Geld, aber nicht für Investitionen in
Energiewende und Umweltschutz. Es ging in der Diskussion also durchaus grundsätzlich zur Sache, es war keine nostalgische Veranstaltung mit Schwelgen in Erinnerungen.   OWUS-Newsletter 10/2014.

neues deutschland - Mittwoch, 1. Oktober 2014
Wir sind doppelte Exoten
Christa Luft und Rolf Sukowski über den linken Kleinunternehmerverband OWUS, der nun 20 Jahre alt wird

Vor 20 Jahren wurde OWUS gegründet, zunächst als PDS-naher Kleinunternehmerverband in Berlin-
Brandenburg. Rasch folgten weitere ostdeutsche Länder und 1999 entstand der Dachverband.
Heute gibt es auch Mitglieder im Westen. War dies angesichts der schwierigen Anfangsphase zu erwarten
gewesen? Download des gesamten Beitrages


BAG Linker Unternehmer

Tagung der BAG Linker Unternehmer

Am 04. Januar 2014 trafen sich die Delegierten der BAG LiU in Kirchheim (Hessen). Die Vertreter der 12 Landesarbeitsgemeinschaften, in denen sich ca. 450 UnternehmerInnen organisiert haben, wählten einen neuen Vorstand. Als Vorsitzender wurde Dieter Dehm wiedergewählt. Berlin-Brandenburg wird im neuen Vorstand vertreten durch Renate Vehlow (BB), Bernd Mewes (BE) und Hans-Ulrich Riedel (BE).

Die Delegierten bekräftigten ihr Wirken:
- für ein solidarisches, friedliches, schrankenloses, völkerverbindendes Europa, bei kritischer Begleitung der europäischen Finanz- und Wirtschaftspolitik;
- für eine stärkere öffentliche Wahrnehmung linker Wirtschaftskonzepte und für eine praxisorientierte Untersetzung;
- für ein alternatives Wirtschaftskonzept, das auf das Gemeinwohl gerichtet ist;
- für ein gesellschaftliches Gesamtkonzept der LINKEn, dass die ArbeitnehmerInnen und
Angestellten, für eine Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft genauso einschließt,
wie die der selbstständig Tätigen und die der UnternehmerInnen.

Weitere Informationen siehe http://www.bag-linke-unternehmer.de


 

 



Gemeinwohlorientierter Wirtschaftsverband - Aus wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Verantwortung